Gewürzkräuter – ein toller Blickfang

Gewürzkräuter im Garten als Gestaltungselement

Über Gartenkräuter im eigenen Garten gibt es viele Ansichten. Jede Art der Pflanzung hat ihre Berechtigung: Kräuterspirale, Hochbeet, Pflanzkasten, Kübel oder Kräuterbeete.

Um Kräuter im eigenen Garten zu kultivieren, müssen wir diese nicht unbedingt alle zusammen an einer Stelle anpflanzen. Wir können die Kräuter auch in die gesamte Gartengestaltung mit einbeziehen und als dekoratives Element nutzen. So werden Gewürzkräuter zur optischen Bereicherung. Außerdem stellen die einzelnen Kräuterarten unterschiedlichen Ansprüche an den Standort, was hier gut berücksichtigt werden kann.

In meinem Blog habe ich nur Gewürzkräuter berücksichtigt, die ich auch selbst anpflanze. Deshalb erhebt meine Beschreibung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Ananasminze
  • Beifuß
  • Bohnenkraut
  • Kriechendes Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Currykraut
  • Dill
  • Estragon
  • Isop
  • Liebstöckel
  • Lorbeer
  • Majoran
  • Oregano
  • Petersilie
  • Pfefferminze
  • Rosmarin
  • Kriechender Rosmarin
  • Schnittlauch
  • Thymian
  • Kriechender Thymian
  • Zitronenthymian
  • Zitronenmelisse

Kriechender Thymian ist beispielsweise sehr gut geeignet als Bodendecker. Da gleiche gilt für Oregano. Oregano gibt es mit Blättern in einem mittleren Grün und es gibt ihn mit leuchtend hellgrünen Blättern. Als kriechende Pflanze eignet er sich auch als Bodendecker.

Gewürzkräuter
Ausschnitt aus dem Titelbild

In der Bildmitte ist hier buntblättriger Salbei zu sehen. Darunter der Oregano mit den hellgrünen Blättern. Rechts Currykraut und ganz links spanische Pfefferminze. Ich muss gestehen, dass ich manche Kräuter nur wegen ihres schönen Aussehens anpflanze.

Gewürzkräuter

Peperonistauden sind auch sehr dekorativ und schmackhaft für den, der es scharf mag, obwohl sie nicht direkt zu den Küchenkräutern zu zählen sind. Sie sind so schön anzusehen, dass ich sie im Blumenkasten angepflanzt habe.

Rosmarin kriechend

Kriechender Rosmarin übersteht harte Winter leichter als die aufrecht wachsende Sorte. Er ist auch im Winter grün. Der Geschmack und Geruch ist bei beiden Sorten gleich. Hier dient er als Gestaltungselement zur Begrünung eines Hangs. Diese Pflanzen werden sehr groß.

Rechts oben Oregano hellgrün, darunter Teppichphlox (das ist kein Gewürzkraut sondern ein normaler Bodendecker), darunter Gartenthymian, daneben buntblättriger Salbei, darunter kriechender Thymian (die hellen Blüten). Auf der linken Seite kriechender Thymian und Teppichphlox. Den Teppichphlox pflanze ich an vielen Stellen wegen der schönen Farbe.

Dieses Bild habe ich in meinem Blog über Insekten im Garten schon vorgestellt. Auch hier wurden Gewürzkräuter angepflanzt.

Bei höheren Pflanzen wie Rosmarin, Zitronenmelisse und Gartenthymian ist eine Kombination mit anderen Gartenpflanzen sehr schön. Hier ein Bild mit Stockrosen.

Currykraut wächst in Kroatien wild auf felsigem Untergrund. In unserem Garten ist es leider ein Sorgenkind, das in manchen Jahren nicht zum Blühen kommt.

Bergbohnenkraut gibt es als kriechende Sorte. Auch dieses ist geeignet, kahle Stellen im Gartenbeet zu begrünen. Eine kriechende oder rankende Pflanze ist auch die Kapuzinerkresse, die mit ihren würzigen Blättern und den essbaren Blüten eine Bereicherung in unserer Küche darstellt.

Eine Ausnahme bildet Liebstöckel. Hier sollte auf genügend Abstand einerseits zwischen den einzelnen Liebstöckelpflanzen andererseits aber auch zu anderen Gartenpflanzen geachtet werden, wenn die Pflanze gedeihen soll. So kommt die Pflanze jahrelang immer wieder.

Lorbeer wird im Handel in Töpfen angeboten. So hat man stets frische Lorbeerblätter zur Verfügung. Ohne Winterschutz übersteht er die kalte Jahreszeit jedoch nicht. Aber schon eine Winterschutzfolie wie, sie im Fachhandel angeboten wird, hilft der Pflanze über den Winter und sie entwickelt sich zu einem größeren Busch oder sogar zu einem kleinen Bäumchen, je nachdem, wie die Pflanzdichte gewählt wurde. Achtung: hier gibt es regionale Unterschiede je nach Klima.

Gartenthymian sollte jährlich zurückgeschnitten werden, sonst verkahlt er von unten her. Sinnvoll ist es, jedes Jahr nur die Hälfte der Zweige zurückzuschneiden, da er sonst nicht besonders formschön aussieht. Mindestens ein grüner Austrieb muss unten noch stehen bleiben. Die abgeschnittenen Zweige lassen sich gut trocknen. Besonders zu erwähnen ist der Zitronenthymian mit seinen gelb-grünen oder weiß-grünen Blättchen. 

Es ist sinnvoll, die einzelnen Gewürzkräuterräuter mit Namensschildchen zu kennzeichnen. Das sieht nicht nur schön aus, sondern es beugt auch Verwechslungen vor.

Petersilie sollte nicht mehrere Jahre am gleichen Standort ausgesät werden, da sie dort  im Folgejahr nicht mehr gut keimt.

Schnittlauch ist zwar winterhart, aber im Folgejahr bekommt er dünnere Stiele und hier möchte ich kein Düngemittel einsetzen. Deshalb pflanze ich ihn jedes Jahr neu.

Von links: neben Rose Isop, Minze, Salbei/Oregano, Currykraut

Etwas höhere Kräuter eignen sich auch als Unterpflanzung für Klematis, da diese einen „schattigen Fuß“ mag. Hier nochmals das Titelbild.

Nicht zu vergessen ist der Dill. Hier eignet sich am besten der Anbau in einem Kräuterbeet. Es gibt auch Wildkräuter, die sich manchmal in meinen Garten verirren. Hierzu gehört die Knoblauchrauke, die einen feinen, knoblauchartigen Geschmack hat und in Salaten als Gewürz sehr gut schmeckt.

Fast alle Gartenkräuter kann man selbst aussäen und es macht auch Spaß, das Wachstum der Pflanzen zu verfolgen. Ich bin da etwas ungeduldig. Ich greife jedoch oft auf Pflanzen aus dem Gartenmarkt oder vom Gärtner zurück. Das gilt zum Beispiel für Basilikum. Es dauert Monate, bis selbst gesätes Basilikum groß genug ist. 

Bei Basilikum gibt es mehrere Sorten. Gut schmeckt auch Zitronenbasilikum. Rein von der Optik her ist das rote Basilikum sehr schön. Es benötigt einen sonnigen Standort und regelmäßige Gaben von Wasser und sieht auch in Blumenkästen oder Pflanzkübeln sehr schön aus. So kann es auch im Herbst noch ins Haus genommen werden und noch eine Weile als Gewürzpflanze verwendet werden.  Es sollte aber trotzdem nicht überwintert werden, da es im nächsten Jahr nach Überwinterung nicht mehr so gut wächst und die Stängel verholzen. 

Die Verwechslungsgefahr im Garten hat manchmal auch lustige Seiten. Ich habe eine Tante, die sich mit Gartenpflanzen (auch Salat usw.) wohl nicht sehr gut auskennt. Als sie kürzlich bei mir zu Besuch war, bat ich sie, Ackersalat (man nennt ihn auch Feldsalat oder Vogelsalat) im Garten zu holen und gab ihr eine Schüssel mit. Als sie wiederkam war ich allerdings sehr erstaunt. Sie hatte meine jungen Stiefmütterchen abgeschnitten, weil sie diese für Salat hielt. Über diese Begebenheit muss ich heute noch lachen, wenn ich daran denke.

Vieles über Gewürzkräuter findet ihr auch hier

Wir besitzen einen sehr großen Garten. Manche meiner Vorschläge sind nur ab einer gewissen Gartengröße zu verwirklichen. Das hat Vor- und Nachteile. Ein kleiner Garten lässt sich leichter in Schuss halten. Bei einem großen Grundstück muss man der Natur mehr Raum lassen. Geordnete Wildnis ist manchmal meine Devise. Ich hoffe, dass ihr aus meinen Fotos Anregungen entnehmen könnt. Seht auch in meinen Blog über Insekten im Garten. Einige Fotos werdet ihr dort wiederfinden. 

https://www.bloggerfux.de/warum-brauchen-wir-die-insekten/

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