Dauercamping – faszinierend und schön

dauercamping

Vor einigen Jahren ergab sich für uns die Möglichkeit, einen der begehrten Dauercamping -Plätze auf einem Campingplatz in der Nähe unseres Wohnortes zu pachten und wir griffen sofort zu.

Es war ein ca. 100 qm großer Platz und in einer Randlage auf dem Campingplatz. Südlich war nur ein kleines Wäldchen und rechts und links waren ruhige Nachbarn, die nur an den Wochenenden kamen. Der Platz war weitgehend leer. Nur Reste eines alten, hässlichen Kunststoffzaunes und eine alte Blechhütte ohne Tor waren noch vom Vorgänger vorhanden.

Kauf eines Wohnwagens

Da wir keinen Wohnwagen besaßen, sahen wir uns erst mal im Internet um und fanden tatsächlich ein preisgünstiges Exemplar. Verkäufer war ein liebenswürdiges Ehepaar, die uns den Wohnwagen noch am Abend des Kaufes auf unser Grundstück brachten. Er war noch angemeldet und wir übernahmen gleich am nächsten Tag die Abmeldung bei der Zulassungsstelle. An dieser Stelle danken wir Irina und Peter für das Vertrauen, das sie uns entgegengebrachten und für die Hilfe beim Transport. Wir hatten hier das Glück, einen tadellos sauberen Wohnwagen zu bekommen.

Bau/Ausbau eines Vorzeltes für Dauercamping

Schon nach ein paar Tagen hatten wir uns entschieden, ein winterfestes Vorzelt für Dauercamping anbauen zu lassen. Der Besitzer des Campingplatzes war mit unseren Plänen einverstanden. Eine geeignete Firma fanden wir im Internet. Diese erstellte aus Holz einen entsprechenden Anbau und wir selbst übernahmen die Ausbauarbeiten. Zum Glück wussten wir zuvor nicht, wie viel Mühe das bereiten würde, sonst hätten wir vielleicht gezögert, das alles alleine zu machen. Also gingen wir mutig ans Werk und bestellten bei einem Baumarkt das Material. Ehrlich gesagt erschrak ich, als die Lieferung kam. Ich zweifelte ein bisschen, ob wir das schaffen würden.

Eigentlich war es noch schlimmer, als ich es mir vorgestellt hatte. Mein Mann war hier derjenige, der fast die ganze Arbeit leistete. Gedämmt wurde mit Hanf-Naturdämmstoff, diffusionsoffener Dampfsperre, Konterlattung und Rigipsplatten. Ich konnte lediglich beim Auftragen des Rauputzes im Innenbereich helfen.

Der Innenbereich ist fertig – schick und gemütlich

Aber dann war der Innenbereich fertig und wir hatten jetzt ein gemütliches winterfestes „Vorzelt“ für Dauercamping. Dazu kamen noch ein paar Einrichtungsgegenstände und ein bisschen Deko. Urlaubsfeeling stellte sich ein

Es stand allerdings auch die Gestaltung des Außenbereichs an. Aber die Mühe lohnte sich. Nach und nach entstand ein kleines Refugium, in dem wir dem Tumult der Stadt entfliehen konnten. Hier konnten wir abends gemütlich im Freien sitzen, abgeschirmt von allem, was unsere Erholung stören würde. Wir übernachteten dort, wenn wir nicht nach Hause fahren wollten, gerade so, wie es uns Spaß machte.

Unser Sitzplatz im Freien – idyllisch

Wenn wir außen sitzen ist die Urlaubsstimmung perfekt. Im Frühling trällert die Nachtigall, die Amseln singen und Vögel bauen fleißig ihre Nester. 

Ein Grauschnäpper-Vogelpaar hat in einer Ecke unseres kleinen Gärtchens klammheimlich ein Nest gebaut. Nun sitzen einige Vogelkinder darin und wir achten darauf, dass wir die Eltern bei der Aufzucht ihrer Jungen nicht stören. Genau genommen schleichen wir auf leisen Sohlen durch den Garten.Tierliebe kann manchmal ganz schön anstrengend sein! 

Im Laufe der Zeit lernten wir weitere Camper kennen und wir trinken oft am Abend ein Bier oder ein Glas Wein miteinander. Ab und zu veranstalten wir auch ein kleines „Straßenfest“, wobei alle umliegenden Nachbarn gerne mitmachen und Getränke und Essen mitbringen. Wenn dann noch die Gitarre meines Mannes zu hören ist, stellen sich auch ganz schnell weitere Zuhörer ein. Lagerfeuerromantik und tolle Stimmung ist garantiert. Jedes Jahr erwarten wir sehnsüchtig die schönen Jahreszeiten und freuen uns auf die Tage auf dem Campingplatz. 

Wir haben unsere Entscheidung nie bereut. 

Gute Informationen über Dauercamping findet ihr hier! Oder wie wär es mal mit Glamping?

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